Die Wendung „wohl oder übel“ drückt aus, dass jemand etwas notgedrungen, ohne Wahlmöglichkeit oder gegen den eigenen Willen tut oder hinnehmen muss.
Synonyme zu „wohl oder übel“
Gegenteile & Gegenstücke
Was bedeutet „wohl oder übel“?
Die Redewendung beschreibt eine Situation, in der jemand etwas tun muss, obwohl er es nicht möchte. Sie betont die fehlende Wahlfreiheit und die Notwendigkeit, sich einer unangenehmen oder unvermeidlichen Tatsache zu beugen. Der Ausdruck wird meist adverbial verwendet.
Wortart: Adverb (Wortgruppe)
Anderes Wort für: „wohl oder übel“ – das treffendste Synonym ist notgedrungen, da es den Zwang und das Widerstreben gleichermaßen abbildet.
„wohl oder übel“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Wird „wohl oder übel“ groß oder klein geschrieben?
Die Wendung wird stets klein geschrieben, da sie aus den Adverbien „wohl“ und „übel“ besteht. Eine Großschreibung ist nicht korrekt, auch nicht am Satzanfang (dann: „Wohl oder übel …“).
Was ist die englische Übersetzung von „wohl oder übel“?
Die gängigste englische Entsprechung ist „willy-nilly“ (umgangssprachlich) oder „nolens volens“ (bildungssprachlich). Auch „like it or not“ oder „whether one likes it or not“ wird häufig verwendet.
Woher stammt der Ausdruck „wohl oder übel“?
Die Redewendung geht auf das lateinische „nolens volens“ (wörtlich: nicht wollend, wollend) zurück. Sie ist seit dem 17. Jahrhundert im Deutschen belegt und drückt die fehlende Wahlmöglichkeit aus.