Ein Geldeintreiber treibt ausstehende Forderungen im Auftrag von Gläubigern ein – oft mit Nachdruck, manchmal auf der Kippe zwischen Legalität und Einschüchterung.
Schuldeintreiber
Beitreibungsspezialist
Mahner
Synonyme zu „geldeintreiber“
Schuldeintreiber
Beitreibungsspezialist
Mahner
Vollstrecker
Forderungsbeitreiber
Einzugsspezialist
Zahlungsaufforderer
Eintreiber
Gerichtsvollzieher
Kredithai
Schläger
Gegenteile & Gegenstücke
Zahler
Großzügiger
Wohltäter
Was bedeutet „geldeintreiber“?
Ein Geldeintreiber ist eine Person, die im Auftrag von Gläubigern säumige Zahlungen einfordert. Die Tätigkeit reicht von freundlichen Mahnungen bis zu aggressiven Methoden – gesetzlich legitimiert ist sie nur in der Form des Inkassos oder der Zwangsvollstreckung. Umgangssprachlich wird der Begriff oft negativ für rücksichtslose Schuldeneintreiber verwendet.
Wortart: Substantiv, maskulin · Plural: Geldeintreiber
Anderes Wort für: Geldeintreiber ist vor allem der Inkassobeauftragte oder der berufliche Beitreibungsspezialist.
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Häufige Fragen
Ist ein Geldeintreiber legal?
Ja, aber nur wenn er als Inkassodienstleister oder Gerichtsvollzieher agiert. Private „Eintreiber“, die mit Druck oder Gewalt arbeiten, begehen oft Nötigung oder Erpressung. Legal ist ausschließlich die Forderungsbeitreibung nach den Regeln des Rechtsdienstleistungsgesetzes.
Was macht ein Geldeintreiber genau?
Er kontaktiert Schuldner, mahnt ausstehende Beträge an, vereinbart Zahlungspläne, leitet ggf. die Zwangsvollstreckung ein. Seine Aufgabe ist es, die offene Forderung im Auftrag des Gläubigers zu realisieren – entweder kundenorientiert oder mit harten Methoden.
Wie werde ich Geldeintreiber?
Der Beruf ist nicht geschützt. Üblich ist eine Ausbildung zum Kaufmann für Inkasso oder eine Weiterbildung bei Inkassounternehmen. Wer als selbstständiger Geldeintreiber arbeiten will, braucht eine Erlaubnis nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz und eine Gewerbeanmeldung.